Fachbegriffe
Adrenalin: Körpereigene Substanz, die auch als Medikament eingesetzt wird. Sie erhöht den Blutdruck und fördert den Herzschlag.
Anämie: Blutarmut
Anus praeter: Künstlicher Darmausgang
Apnoe: Atempause
Atemfrequenz: Wird über dieselben Elektroden überwacht wie beim EGK.
Atemhilfe: CPAP Es wird mittels eines Beatmungsgerätes über einen in der –Nase liegenden Schlauch (Tubus) ein Sauerstoff- Luftgemisch in den Rachen geleitet. Es entsteht ein Druck in der Lunge, der verhindern soll, dass die Lunge zusammenfällt. Das Kind wird hierbei aber nicht beatmet sondern atmet alleine. Bei der Beatmung ist dieser dünne Schlauch nicht im Rachen sondern in der Luftröhre. Ein Sauerstoff- Luft Gemisch wird in die Lunge gepresst. Die Atmung erfolgt hauptsächlich über das Beatmungsgerät
Bilirubinenzephalopathie: Unter Bilirubinenzephalopathie (Synonym: Kernikterus) versteht man eine schwere Schädigung des zentralen Nervensystems (ZNS) bei Neugeborenen, ausgelöst durch einen übermäßigen Anstieg von Bilirubin im Blut (Hyperbilirubinämie). (Quelle: Wikipedia)
Blutgasanalyse: Bestimmung des Sauerstoffgehaltes, des Kohlenstoffdioxids und des pH im Blut
Bonding: Der erste, Bindung stiftende (Haut)Konkakt zwischen Mutter und Neugeborenem (direkt) nach der Geburt. (Quelle: Wikipedia)
Cerclage: Künstlicher Verschluss des Muttermundes durch eine Naht, um eine Frühgeburt zu verhindern.
jeeny - 6. Feb, 13:31
Echokardiographie: Ultraschalluntersuchung des Herzens
EKG Kurve: Zeigt die Aktivität des Herzens an. Drei Elektroden die auf der Brust des Kindes befestigt werden, übermitteln die Daten. Bei einem Frühchen schlägt das Herz meist schneller als bei einem reifen Kind.
Frühgeburt: Von einer Frühgeburt spricht man bei der Geburt eines Kindes vor Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche (SSW). Eine übliche Schwangerschaft dauert 40 Wochen (280 Tage nach der letzten Regelblutung). Bei frühgeborenen Kindern dauert sie weniger als 260 Tage; gerechnet vom ersten Tag der letzten Menstruation. Sie wiegen in der Regel weniger als 2.500 Gramm. (Quelle: Wikipedia)
Ikterus neonatorum: Neugeborenengelbsucht
Infusomat: Pumpe die Infusionslösungen gleichmäßig verabreicht.
Infusionspumpe: Über eine Infusionspumpe können Flüssigkeiten oder Medikamente verabreicht werden. Die Lösung besteht aus Wasser, Traubenzucker, Eiweiß, Fett, Elektrolyten, Vitaminen und Spurenelementen. (Quelle: Wikipedia)
Inkubator : Ein Inkubator ist ein Gerät, mit dessen Hilfe kontrollierte Außenbedingungen für diverse Brut- und Wachstumsprozesse geschaffen und erhalten werden können. Im Speziellen erzeugt ein Inkubator ein Mikroklima mit eng geregelter Luftfeuchtigkeit und -temperatur. (Quelle: Wikipedia)
Intubieren: Einen Beatmungsschlauch in die Luftröhre einführen
Monitor: Zur Überwachung der Lebensfunktionen.
Diese Werte sieht man auf einem Fernsehschirm (Monitor)
Herztätigkeit (EKG), Sauerstoffsättigung im Blut, Atemtätigkeit und Hauttemperatur.
Ein Alarm gibt Auskunft ob alle Funktionen des Kindes stimmen.
Neonatologie: Neugeborenenheilkunde
jeeny - 6. Feb, 13:29
Parenterale Ernährung: Verabreichung von Nährstoffen und Flüssigkeiten direkt in der Vene
Perfusor: Es handelt sich um eine Pumpe in die eine Spritze eingespannt ist. So können Medikamente genau verabreicht werden.
Respirator: Gerät zur Unterstützung bzw. zum Aufrechterhalten der Atemtätigkeit. (Quelle: Wikipedia)
Möglichkeiten:
Das Baby atmet selbst, das Verwenden eines Ausatemwiderstandes verhindert ein "Zusammenfallen" der Lunge beim Ausatmen und verbessert die Sauerstoffaufnahme.
Beatmung, wobei der Patient zwischen den Beatmungshüben selbst atmen kann.
Ein besonders schonendes Beatmungsverfahren, bei der nur ganz kleine Atemhübe mit einer sehr hohen Frequenz (meist 600 Atemhübe pro Minute) verabreicht werd
Sauerstoffsättigung: Ein Sensor am Fuß oder an den Fingern zeigt die Sauerstoffsättigung an. Durch ein Lichtmessverfahren wird festgestellt, wie viel Sauerstoff an das Hämoglobin, den roten Blutfarbstoff, gebunden ist.
Sondierung: Kann ein Kind noch keine Nahrung alleine aufnehmen oder verdauen, so wird die Nahrung über eine Sonde zugeführt. Oft wird mit einer kleinen Spritze die Muttermilch über die Sonde verabreicht.
Transportinkubator: Es handelt sich hierbei um einen Brutkasten auf einem Fahrgestell. Wärme und ein Beatmungsgerät mit Sauerstoff und Drucklufteinspeisung, ein Absauggerät, Überwachungs- und Infusionsgeräte sind im Transportinkubator vorhanden.
Tubus: Beatmungsschlauch
Wärmebett: Unter Wärmebett versteht man ein Bett, das dem Baby von unten (Wärmematte) oder oben (Wärmestrahler) Wärme zugeführt.
jeeny - 28. Nov, 22:28