Hilfe für Eltern

Buchtipp "Ich bin das Licht" und " Amelies Schutzengel"

Schon während der Schwangerschaft habe ich meinem Sohn täglich eine Geschichte vorgelesen und dies habe ich auch während der Zeit auf der Säuglingsintensiv weitergeführt. Die Bücher Ich bin das Licht und Amelies Schutzengel haben mir während der Intensiv- Zeit sehr viel Mut und Kraft gegeben, auch wenn ich kein besonders religiöser Mensch bin. Nicht nur die Geschichten, sondern auch die dazugehörigen Illustrationen empfinde ich als sehr ansprechend.

Alternative Heilmethoden

Im ersten halben Jahr waren wir beinahe Stammgast beim Kinderarzt, da mein Sohn ab der ersten Impfung unentwegt an Bronchitis erkrankte. Keine Medikamente schienen richtig zu wirken. Felix hustete unentwegt und es hatte den Anschein als würde er sich in seiner Haut nicht wohl fühlen. Er streckte sich unentwegt durch und weinte viel. Da die Schulmedizin nach einem halben Jahr noch immer nicht ansprach, fasste ich den Entschluss einen Osteopathen aufzusuchen, der auch mit Globuli behandelt. Dieser stellte schon in der ersten Sitzung fest, dass Felix großes Defizit die Lunge ist. Ich möchte aber anmerken, dass der Osteopath nichts von Felix’ Bronchitis wusste. Nach drei Sitzungen, bei denen er mit Globuli behandelt wurde, war die Bronchitis verschwunden. Mein Sohn beugte sich nicht mehr durch und schien sich wieder rundum wohl zu fühlen. Von diesem Zeitpunkt an, versuche ich nun lieber mit alternativen Methoden zu arbeiten. Das bedeutet nicht, dass ich die Schulmedizin ablehne, da es immer wieder Kinderkrankheiten gibt, die ich lieber von einem Kinderarzt behandelt lasse. Kleinere Wehwehchen können aber sicher auch ohne Medikamente behandelt werden.


Was hat bei Felix alles seine Wirkung getan?


Bei Blähungen und den drei Monatskoliken, wurde mir die „Windsalbe“ empfohlen, die in jeder Apotheke erhältlich ist. Die Windsalbe in Kombination mit einem Dinkel- oder Kirschkernkissen, kann wahre Wunder bewirken. Bei meinem Sohn hat das mehr bewirkt, als die Tropfen, die mir der Kinderarzt empfohlen hat.


Besonders gut, spricht mein Kind auch auf die Schüsslersalze an. In meiner Handtasche befinden sich immer die Schüsslersalze Nummer 2 und 3. Die Nummer 3 ist bei Verletzungen zu empfehlen. Stürzt mein Sohn und weint dabei, so lässt er sich ausschließlich durch die Schüsslersalze beruhigen. Die Nummer 2 erleichtert meinem Sohn die Schmerzen beim Zahnen. Zuerst war ich auch sehr skeptisch und dachte an einen Zufall, da mein Sohn beim Zahnen jedoch wesentlich weniger quengelt, wenn ich ihm die Schüsslersalze gebe, scheint es zu wirken.

Mit dabei ist auch immer die Notfallsalbe. (Bach: Rescue cream) Gerade als mein Sohn laufen lernte, war diese Creme täglich gefragt. Hier mal ein Blauer, da mal eine Schramme, die Notfallssalbe hat hierbei geholfen.


In unserer Kinderapotheke befinden sich auch immer die Globuli- Belladonna, sollte Felix Fieber bekommen. Der Osteopath teilte mir nämlich mit, dass ich Fieber auf keinen Fall gleich mit Medikamenten bekämpfen soll. Das Fieber reinigt den Körper. Die Globuli kombiniert mit den allbekannten Essigpatscherln helfen, dass sich ein Kind wohler fühlt.


Bei Schmerzen vom Zahnen habe ich immer die oben angeführten Schüsslersalze, die Globuli Nummer D12 Chamomilla und die Osanit Kügelchen dabei.



Bei starken Schnupfen, riet mir der Arzt meist zu Nasentropfen. Alleine die Tropfen in die Nase zu bekommen war oft ein schwieriges Unterfangen. Seither stelle ich bei Verkühlungen lieber eine Schüssel mit Wasser und ätherischen Ölen ins Kinderzimmer. Auch so öffnet sich die Nase.


All jene Alternativprodukte sind in der Apotheke erhältlich. Bei den Schüsslersalzen und den Globuli gibt es eigene Broschüren, was bei welcher Erkrankung hilft.

Stillen

Oft wird auf der Intensivstation die Möglichkeit geboten das Kind zu stillen. Da sich die Kleinen aber meist sehr schwer tun an der Brust zu trinken bieten viele Intensivstationen die Möglichkeit abzupumpen, damit die Kinder dennoch die nährwertige Muttermilch erhalten können. In den unten angeführten Dateien (Seite 1 und 2) findet ihr wichtige Tipps bezüglich Abpumpen, die ich damals auf der Intensivstation bekommen habe.

abpumptipps-waehrend-der-intensivzeit-seite-1 (jpg, 393 KB)abpumptipps-waehrend-der-intensivzeit-seite-2 (jpg, 410 KB)

Osteopathie, Hebammen und Buchtipps

In der untenangeführten Datei findet ihr Ansprechpartner für Osteopathie. Homöopathie, Hebammen und Buchtipps sind in der Sidebar zu finden.

Da Intensivkinder sehr oft unter großen Anspannungen leiden kann Osteopathie oft sehr gut helfen diese Spannungen abzubauen. Ich selbst habe wegen meinem Sohn Felix zusätzlich eine Hebamme nach der Intensivzeit aufgesucht. Diese konnte mir meine großen Unsicherheiten nehmen und weiters bot sie mir und meinem Sohn die Möglichkeit das Geburtserlebnis in Form des sogenannten "Bondings" noch einmal zu erleben. Gerade bei Intensivkindern fehlt ja dieses "Bonding" (Bindung zwischen Mutter und Kind - wird normalerweise sofort nach der Geburt aufgebaut), weil das Kind sofort nach der Geburt auf die Intensivstation verlegt werden muss.


Osteopathie - Heilen ohne Medikamente und Instrumente

Die Osteopathie versucht, Veränderungen und Beschwerden mit den Händen zu erfühlen.
Die Osteophatie stellt eine ganzheitliche Heilmethode dar. Das bedeutet sie sieht den menschlichen Organismus als Einheit. Die Osteophatie arbeitet mit Aktivierung der Selbstheilungskräfte und der Selbstregulation des Körpers.

Was kann ua.mit Osteophatie behandelt werden?
  • Beschwerden bei Babys und Kleinkindern (zB Schlafstörungen, "Schreikinder", Schielen, Schiefhals, Dreimonatskoliken)
  • Probleme in der kindlichen Entwicklung (zB Legasthenie, Lern- und Konzentrationsschwächen, Hyperaktivität)
  • Betreuung bei Schwangerschaft und Geburt
  • Beschwerden nach Unfällen, Verletzungen und Operationen
  • Depressionen
  • Chronische und akute Schmerzen an Wirbelsäule oder Gelenken
  • Kopfschmerzen - Migräne
  • Atemwegsbeschwerden
  • Halsschmerzen, Reizhusten, Mittelohrentzündung
  • Darmträgheit
  • Allergien, Neurodermitis

Liste der Osteopathen aus den Hauptstädten Österreichs.

Es wurden nur die Hauptstädte angeführt. Alle weiteren Osteopathen sind im ensprechenden Telefonbuch zu finden.

Liste:

Osteopathen (doc, 218 KB)


Buchtipp: „Stillen“ und „Jedes Kind kann schlafen lernen“.

Gerade bei Intensivkindern ist es meines Erachtens wichtig, dass gestillt wird, sollten es die Umstände zulassen.
Durch den Schock den die Mutter erlebt, ist es oft schwierig sich aufs Stillen zu konzentrieren. Oft sind auch alle Schwestern und Ärzte mit den Kindern beschäftigt, sodass nur wenig Zeit bleibt, Sie beim Stillen zu unterstützen. Das Buch Stillen gibt meines Erachtens gute Tipps die schnell nachgelesen werden können.

Das Buch Jedes Kind kann schlafen lernen möchte ich Ihnen gerne empfehlen, da es schon vielen Müttern aus meinem Bekanntenkreis und auch mir selbst geholfen hat. Es wird genau erklärt, wie es Ihrem Kind gelingen kann, alleine einzuschlafen und auch bei nächtlichem Erwachen, wieder ohne Hilfe der Eltern, den Schlaf finden kann.
Ich kann aus Erfahrung berichten, wie hart die ersten drei Tage sind. Man kommt an seine eigenen Grenzen und möchte am Liebsten das Buch wieder zur Seite legen. Durchhalten! Mein Sohn hat nach drei Tagen durchgeschlafen. Zu wenig Schlaf für die Mama ist seit dem bei uns kein Thema mehr.

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