… schläft nicht!

Bei vielen Eltern liegen die Nerven blank. Das Kind schlafen1will einfach nicht schlafen. Wenn man sich in seiner Umgebung einmal genauer umsieht, kann man die anstrengernsten Einschlafhilfen entdecken.
Mütter schleppen stundenlang ihre Kinder mit den Tragetüchern durch die Wohnung, Kinderwägen werden unentwegt sanft gerüttelt oder Eltern wiegen die Kleinen stundenlang in den Armen. Was habe ich selbst nicht alles ausprobiert, nur um meinen Sohn zum Schlafen zu bringen. Anfangs bin ich vier Stunden täglich durch holprige Parkanlagen spaziert, bis Felix endlich den Schlaf gefunden hat. Kaum bin ich stehen geblieben war der kleine Racker wach. Meine Füße waren am Ende eines jeden Tages wundgelaufen. Dann musste ein Tragetuch her. Ein Tragetuch ist eine wirklich sinnvolle Investition. Man kann sein Kind unentwegt bei sich tragen und hat dennoch beide Hände frei. Irgendwann spielte meine Wirbelsäule nicht mehr mit und ich wusste es musste andere Möglichkeiten geben, mein Kind zum Schlafen zu bringen. Am Gymnastikball wurde gewippt, Felix durch die Wohnung getragen und dabei gesungen und einiges mehr.
Eine Hebamme hatte mir dann das Buch Jedes Kind kann schlafen lernen empfohlen.
Das Schwierige ist für ein Kind zu lernen, alleine einzuschlafen. Viele Kinder wachen nachts mehrmals auf und können nur mit Hilfe der Eltern wieder Schlaf finden. Das Schnullerproblem kommt oft auch noch dazu. Kinder verlieren den Schnuller und können erst wieder Ruhe finden, wenn ein Elternteil den Schnuller wieder in den Mund schiebt.



Weinfoto

Felix in der Schreiphase


Das Buch kurz zusammengefasst:

Ein Kind muss lernen alleine einzuschlafen. Am besten ohne Schnuller, da dies das Einschlafen ohne fremde Hilfe wesentlich erleichtert.


So können sie vorgehen:

Sie bringen ihr Kind zur gewohnten Zeit ins Bett und verlassen das Zimmer. Nun warten Sie 3 Minuten ab. Das Kind wird weinen, da es nicht gewohnt ist alleine im Bettchen zu liegen. Nach 3 Minuten trösten sie ihr Kind und erklären ihm mit bestimmter Stimme, dass sie sicher sind, dass ihr Kind alleine einschlafen kann. Nun verlassen sie das Zimmer erneut und warten 5 Minuten. Gleiches Spiel von vorne. Trösten sie ihr Kind und reden sie ihm gut zu. Ab jetzt warten sie 7 Minuten.
Am nächsten Tag beginnen Sie mit 5 Minuten steigern sich dann auf 7 und am Ende auf 9 Minuten.
Am dritten Tag ist die Zeitliche Abfolge: 7, 9 und 10 Minuten.
Am vierten Tag bleiben sie bei 10 Minuten. Länger als zehn Minuten sollten sie ihr Kind nicht weinen lassen.
Wichtig ist auch anzumerken, dass sie ihr Kind zwar trösten, es aber nicht aus dem Bettchen nehmen. Ein Kind lernt schon sehr früh; „Wenn ich lange genug weine, werde ich schon raus geholt“
Das mag alles recht einfach klingen, ich kann aber aus Erfahrung sagen, drei Minuten kommen einen wie eine Ewigkeit vor, wenn das Kind herzzerreißend weint.
Mein Sohn hatte Ausdauer. Er weinte zuerst und wurde dann richtig sauer. Ich merkte, dass er wütend war. Er brüllte daher umso intensiver. Am ersten Tag mussten wir zwei lange Stunden das Spiel wiederholen, bis er endlich beschlossen hat, doch lieber zu schlafen. Am zweiten Tag hält er eine Stunde durch. Am vierten Tag schlief er ganz von alleine ohne zu weinen ein und schläft nun seit er ein halbes Jahr alt ist durch. Auch das Mittagsschläfchen ist seitdem kein Problem mehr. Geschlafen wird im Bett und nicht mehr in irgendwelchen Parkanlagen.
Ich habe Bekannte die dieses Buch strikt ablehnen. Ihr zwei jähriges Kind schläft noch immer nicht durch. Die Eltern schlafen abwechselnd auf dem Boden vor dem Kinderbettchen, um das Kind zum Schlafen zu bringen. Wie die Nerven der Eltern aussehen, können sie sich gewiss vorstellen.
Auch Rituale können Kindern helfen. Ein Abendritual sagt dem Kind, wann es Zeit ist ins Bett zu gehen. Eine Gutenachtgeschichte, ein Lied usw. kommt auch bei den ganz Kleinen schon gut an. Rituale geben den Kindern auch eine gewisse Sicherheit.
Eine Therapeutin hat mir einmal empfohlen meinem Sohn ein Kuscheltuch ins Bett zu legen. Um diesen Tipp bin ich heute noch dankbar. Ein Seidentuch schläft seit diesem Zeitpunkt bei meinem Sohn. Auch wenn einmal bei der Oma übernachtet wird, darf das Schmusetuch auf keinen Fall fehlen, weil mein Sohn von alleine danach verlangt.

Eine ganz andere Methode an Schlafprobleme ran zu gehen, ist es einen Raumenergethiker aufzusuchen, der den Schlafplatz auswertet.

Auf was sollte geachtet werden?Schlafen2
  • Die Ideale Schlafrichtung ist nach Norden oder Osten ausgerichtet.
  • Elektromagnetische Einflüsse oder Störquellen sollten vom Schlafplatz beseitigt werden (zB. Handy, PC, Fernseher, Schnurlostelefone in der Nähe des Kinderzimmers, Halogenlampen mit Trafos, Stromverteilerkästen sollten möglichst weit entfernt sein, usw.).
  • Die Geräte sollten vor dem Zubettgehen ausgeschalten bzw. ausgesteckt werden.
  • Das Bettchens sollte an einer geschlossenen Wand mit möglichst großem Abstand zu Türe stehen.
  • Das Bett sollte zur Wand einen Abstand von 5- 10 cm haben.
  • Spiegel sollten vermeiden werden.
  • Metallgegenstände bzw. Kunststoffe sollten sich nicht beim Bett befinden.
  • Im Kopfbereich sollten keine schweren Regale, große Spielsachen etc. sein.
Dies sind nur einige Punkte die mir eine Energethikerin mitgeteilt hat. Weitere Infos können sie bei den Links finden.

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