Alles ums Frühchen
Ursachen für eine Frühgeburt:
Einer Frühgeburt können verschiedene Ursachen zu Grunde liegen. Leidet die Mutter an Asthma, oder an der Zuckerkrankheit, oder liegen Entzündungen vor, so kann dies ebenso wie bei Fehlbildungen der Gebärmutter zu einer Frühgeburt führen. Das Alter der Mutter, Nikotin und Alkohol spielen keine unbedeutende Rolle bei Frühgeburten. Wie oben angeführt können Entzündungen oder Infektionen zu Fehlgeburten führen. Um Infektionen rechtzeitig zu erkennen, kann die Schwangere durch eine tägliche Kontrolle des Säurewertes (ph-Wertes) rechtzeitig feststellen, ob Hinweise auf eine Infektion gegeben sind.
Wie macht sich eine Fehlgeburt bemerkbar?
Vorzeitige Wehentätigkeit, Unterbauchschmerzen, Blutungen oder der Blasensprung sind Hinweise auf eine Frühgeburt.
Was kann bei Gefahr einer Frühgeburt gemacht werden?
Es ist sofort ein Arzt zu kontaktieren. In den meisten Fällen wird strenge Bettruhe verordnet bzw. eine stationäre Aufnahme wird nötig, um dem Kind die beste Betreuungsmöglichkeit zu gewährleisten. Wehenhemmende Medikamente, die vom Arzt verabreicht werden, ist eine Möglichkeit die Frühgeburt abzuwenden.
Ist der Muttermund bereits geöffnet, so kann dieser durch eine Cerclage wieder verschlossen werden.
Wann spricht man von einer Frühgeburt?
Von einer Frühgeburt spricht man, wenn die Entbindung vor der 32. Schwangerschaftswoche stattfindet.
Das Geburtsgewicht liegt zwischen 500 und 2500 Gramm. Meist bemerkt man Frühgeburten durch vorzeitige Wehentätigkeit und dem vorzeitigen Blasensprung. Ein starkes Ziehen im Kreuz kann ebenso ein Hinweis sein. Laut dem Buch "Das Frühchen Buch" werden alle Kinder die vor der 37 Schwangerschaftswoche geboren werden, als Frühchen bezeichnet. Wie Sie dem Interview mit dem Frauenarzt entnehmen können wird es immer schwieriger eine Frühgeburt genau zu denfinieren
Risiken für Frühgeburten
• Rauchen
• vorausgegangene Frühgeburten
• Wenn die Mutter unter 18 oder über 35 Jahre ist
• vorangegangene Aborte
• Erstgebärende
• Starke Belastungen in der Schwangerschaft
• Mehrlingsgeburten
Der erste Besuch der Eltern:
Dem Vater ist es möglich sein Kind gleich zu sehen. Bei der Mutter kommt es auf den Gesundheitszustand an. Gerade bei Kaiserschnittgeburten kann sich der erste Besuch leider etwas verzögern. Ist die Mutter fit, kann sie mit einem Rollstuhl zum Baby gebracht werden.
Was ist auf der Intensivstation zu beachten:
Jacken, Schmuck, Handy etc. müssen vorher weggesperrt werden. In der IBK Intensivstation werden den Eltern grüne Mäntel ausgehändigt, welche Kinder vor Infektionen schützen sollen. Dann müssen die Hände gewaschen und desinfiziert werden.
Wie werden Frühchen gefüttert?
Jene Kinder die nicht gestillt werden können, erhalten oft zusätzlich zu einer Infusion von Zucker- und Salzlösungen die Nahrung mit einem kleinen Schlauch, einer Sonde, direkt in den Magen. Wie oft ein Kind Nahrung zu sich nimmt, hängt auch mit dem Geburtsgewicht zusammen. Die Mahlzeiten liegen zwischen 6 und 24x.
Wann ist bei einer Frühgeburt mit einer Entlassung zu rechnen?
Es kommt stets darauf an, ob das Baby gut isst und gedeiht. Auch die Körpertemperatur spielt eine Rolle. In der Regel können Kinder mit der 36 Schwangerschaftswoche entlassen werden, manche Kinder benötigen aber länger. Ärzte sprechen auch vom errechneten Geburtstermin.
Mit was müssen Eltern fertig werden:
Auszug aus dem Buch Frühgeburt als Herausforderung
Ein viel zu früh geborenes Kind besitzt unfertige Lungen und benötigt daher Unterstützung beim Atmen. Über einen kleinen Schlauch der in die Nase und den Mund führt erhält das Baby Sauerstoff. Die Elektrode überprüft den Herzschlag des Kindes. Frühchen unter 2000 Gramm brauchen oft eine konstante Wärme von 37 Grad und liegen daher im Brutkasten. Der Hautkontakt zur Mutter ist für die Kleinen ganz wichtig und kann oft zum guten Gedeihen beitragen. Ich weiß noch wie schwer es für mich anfangs war, meinen Sohn mit all den Schläuchen aus seinem Bettchen zu nehmen. Die Angst etwas falsch zu machen oder dem Kleinen weh zu tut, war groß. Aber ich merkte jedes Mal wieder, wie gut es ihm tat, gehalten zu werden und den Körperkontakt zu spüren.
Kommt das Frühchen nach Hause ist die Freude überwältigend. Doch oft ist alles nicht so einfach wie Anfangs erwartet. Die Kinder sind durch die Intensivstation einen ständigen Geräuschpegel gewöhnt und können bei absoluter Ruhe nicht schlafen. Auch die Einstellung auf einen Tag–Nacht-Rhythmus ist manchmal schwieriger als bei Normalgeburten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten eine Frühgeburt hinauszuzögern. Wichtig ist vor allem Ruhe und Entspannung. Medizinisch gesehen gibt es die Infusionstherapie, bei der sie stationär behandelt werden. Es wird auch mit Cerclage gearbeitet, was bedeutet, dass ein Faden um den Muttermund gelegt wird, um eine Frühgeburt zu verhindern.
Einer Frühgeburt können verschiedene Ursachen zu Grunde liegen. Leidet die Mutter an Asthma, oder an der Zuckerkrankheit, oder liegen Entzündungen vor, so kann dies ebenso wie bei Fehlbildungen der Gebärmutter zu einer Frühgeburt führen. Das Alter der Mutter, Nikotin und Alkohol spielen keine unbedeutende Rolle bei Frühgeburten. Wie oben angeführt können Entzündungen oder Infektionen zu Fehlgeburten führen. Um Infektionen rechtzeitig zu erkennen, kann die Schwangere durch eine tägliche Kontrolle des Säurewertes (ph-Wertes) rechtzeitig feststellen, ob Hinweise auf eine Infektion gegeben sind.
Wie macht sich eine Fehlgeburt bemerkbar?
Vorzeitige Wehentätigkeit, Unterbauchschmerzen, Blutungen oder der Blasensprung sind Hinweise auf eine Frühgeburt.
Was kann bei Gefahr einer Frühgeburt gemacht werden?
Es ist sofort ein Arzt zu kontaktieren. In den meisten Fällen wird strenge Bettruhe verordnet bzw. eine stationäre Aufnahme wird nötig, um dem Kind die beste Betreuungsmöglichkeit zu gewährleisten. Wehenhemmende Medikamente, die vom Arzt verabreicht werden, ist eine Möglichkeit die Frühgeburt abzuwenden.
Ist der Muttermund bereits geöffnet, so kann dieser durch eine Cerclage wieder verschlossen werden.
Wann spricht man von einer Frühgeburt?
Von einer Frühgeburt spricht man, wenn die Entbindung vor der 32. Schwangerschaftswoche stattfindet.
Das Geburtsgewicht liegt zwischen 500 und 2500 Gramm. Meist bemerkt man Frühgeburten durch vorzeitige Wehentätigkeit und dem vorzeitigen Blasensprung. Ein starkes Ziehen im Kreuz kann ebenso ein Hinweis sein. Laut dem Buch "Das Frühchen Buch" werden alle Kinder die vor der 37 Schwangerschaftswoche geboren werden, als Frühchen bezeichnet. Wie Sie dem Interview mit dem Frauenarzt entnehmen können wird es immer schwieriger eine Frühgeburt genau zu denfinieren
Risiken für Frühgeburten
• Rauchen
• vorausgegangene Frühgeburten
• Wenn die Mutter unter 18 oder über 35 Jahre ist
• vorangegangene Aborte
• Erstgebärende
• Starke Belastungen in der Schwangerschaft
• Mehrlingsgeburten
Der erste Besuch der Eltern:
Dem Vater ist es möglich sein Kind gleich zu sehen. Bei der Mutter kommt es auf den Gesundheitszustand an. Gerade bei Kaiserschnittgeburten kann sich der erste Besuch leider etwas verzögern. Ist die Mutter fit, kann sie mit einem Rollstuhl zum Baby gebracht werden.
Was ist auf der Intensivstation zu beachten:
Jacken, Schmuck, Handy etc. müssen vorher weggesperrt werden. In der IBK Intensivstation werden den Eltern grüne Mäntel ausgehändigt, welche Kinder vor Infektionen schützen sollen. Dann müssen die Hände gewaschen und desinfiziert werden.
Wie werden Frühchen gefüttert?
Jene Kinder die nicht gestillt werden können, erhalten oft zusätzlich zu einer Infusion von Zucker- und Salzlösungen die Nahrung mit einem kleinen Schlauch, einer Sonde, direkt in den Magen. Wie oft ein Kind Nahrung zu sich nimmt, hängt auch mit dem Geburtsgewicht zusammen. Die Mahlzeiten liegen zwischen 6 und 24x.
Wann ist bei einer Frühgeburt mit einer Entlassung zu rechnen?
Es kommt stets darauf an, ob das Baby gut isst und gedeiht. Auch die Körpertemperatur spielt eine Rolle. In der Regel können Kinder mit der 36 Schwangerschaftswoche entlassen werden, manche Kinder benötigen aber länger. Ärzte sprechen auch vom errechneten Geburtstermin.
Mit was müssen Eltern fertig werden:
Auszug aus dem Buch Frühgeburt als Herausforderung
- die verfrühte Elternschaft
- Innere Anpassung an die verfrühte Elternschaft
- Sorge um Überleben und Zukunft
- Trauer um das erträumte gesunde Baby
- Verunsicherung durch Trennung vom Kind
- Gefühle der Hilflosigkeit und Ohnmacht
- Schuldgefühle wegen Versäumnisse
- Deprimiertheit
- Wut und Vorwürfe
- Verleugnung der Bedrohung
- Überlastung durch vielfältige Anforderungen
Ein viel zu früh geborenes Kind besitzt unfertige Lungen und benötigt daher Unterstützung beim Atmen. Über einen kleinen Schlauch der in die Nase und den Mund führt erhält das Baby Sauerstoff. Die Elektrode überprüft den Herzschlag des Kindes. Frühchen unter 2000 Gramm brauchen oft eine konstante Wärme von 37 Grad und liegen daher im Brutkasten. Der Hautkontakt zur Mutter ist für die Kleinen ganz wichtig und kann oft zum guten Gedeihen beitragen. Ich weiß noch wie schwer es für mich anfangs war, meinen Sohn mit all den Schläuchen aus seinem Bettchen zu nehmen. Die Angst etwas falsch zu machen oder dem Kleinen weh zu tut, war groß. Aber ich merkte jedes Mal wieder, wie gut es ihm tat, gehalten zu werden und den Körperkontakt zu spüren.
Kommt das Frühchen nach Hause ist die Freude überwältigend. Doch oft ist alles nicht so einfach wie Anfangs erwartet. Die Kinder sind durch die Intensivstation einen ständigen Geräuschpegel gewöhnt und können bei absoluter Ruhe nicht schlafen. Auch die Einstellung auf einen Tag–Nacht-Rhythmus ist manchmal schwieriger als bei Normalgeburten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten eine Frühgeburt hinauszuzögern. Wichtig ist vor allem Ruhe und Entspannung. Medizinisch gesehen gibt es die Infusionstherapie, bei der sie stationär behandelt werden. Es wird auch mit Cerclage gearbeitet, was bedeutet, dass ein Faden um den Muttermund gelegt wird, um eine Frühgeburt zu verhindern.
jeeny - 18. Jan, 13:48





