Auszeit für Eltern

Gerade bei Intensivkindern vergisst man über die Jahre hinweg, sich selbst auch Mal was Gutes zu tun. Ein schöner Abend im Theater, sich im Kino einen Liebensfilm gönnen oder einfach ein gutes Abendessen mit dem Liebsten. Auch wenn die Anfangszeit noch so schwer war, sollte man irgendwann einmal wieder beginnen auch die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen. Ich weiß aus Erfahrung, dass dies alles andere als einfach ist. Das schlechte Gewissen, dass Kind zu hause zu lassen überwiegt. Nach 1,5 Jahren, merkte ich jedoch, dass ich erkennen musste, dass die Intensivzeit vorüber ist. Ich konnte nicht länger in der Vergangenheit leben und musste meine Ängste zurücklassen. Und ich konnte zu meinem Erstaunen feststellen, dass mein Sohn keinen Schaden davontrug, nur weil ich mir erlaubte ab und zu einmal am Abend mit Freunden oder meiner besseren Hälfte etwas zu unternehmen. Ich selbst wurde ausgeglichener und hatte die Vorfreude auf meinen Sohn wieder gefunden. Es ist wichtig sich Mal eine Auszeit zu nehmen und jemanden zu bitten auf das Kind zu achten. Meist werden Omas oder Patenonkel gebeten nur was tun, wenn man niemanden vorweisen kann, der einen unterstützt. Leihomas und Leihopas oder Babysitter sind eine Alternative. Wenn Ihr Kind bereits durchschläft und sie es selbst zu Bett bringen, wird es Ihr Kind nicht einmal merken, dass statt Ihrer Wenigkeit ein Babysitter vor dem Babyphon sitzt. Wichtig ist jedoch, dass es dieselbe Leihoma oder derselbe Babysitter sein sollte. Gerade wenn sie mal untertags dringend eine Auszeit benötigen, sollte ihr Kind den Babysitter kennen und ihn selbstverständlich auch mögen. Ich weiß, dass es schwierig ist sein Kind einer fremdem Person anzuvertrauen, wenn sie sich aber bei der Auswahl des Babysitters Zeit nehmen und die Person zuerst etwas besser kennen lernen, wird Ihnen die ganze Sache erleichtert. Und vergessen Sie nicht, auch Sie sind ein Mensch mit Bedürfnissen, auch wenn dies viele Mütter und Väter oft vergessen.

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Felix mit seiner Oma






Auszug aus der Seite: Frauenratgeberin

Zur stundenweisen Betreuung von Kindern eignen sich Oma/Opa-Dienste. Diese vermitteln ältere, körperlich und geistig agile Menschen an Familien mit dem Ziel, zwischen der Familie und der Leihoma/dem Leihopa eine kontinuierliche, familiäre Beziehung aufzubauen. Für die Kinder soll die Leihoma (oder der Leihopa) eine Bezugsperson werden, die ihnen Aufmerksamkeit und Zeit widmet. In fast allen Bundesländern gibt es sogenannte Oma- Dienste, die Omas und gelegentlich Opas vermitteln. Informationen bietet zB der Katholische Familienverband.


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